Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. » ich stimme zu «

Grenzüberschreitende Fortbildung zur Vegetationsbrandbekämpfung in Lückendorf

Lückendorf, 11. April 2026 – Im Ortsteil Lückendorf der Gemeinde Oybin fand am Samstag die vierte Fortbildung „Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung“ im Rahmen des INTERREG-Projektes „Klimawandel kennt keine Grenzen“ (2024–2027) statt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Oybin in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus Deutschland und Tschechien.

Das Projekt ist Teil des INTERREG-Programms Sachsen–Tschechien 2021–2027 und zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Katastrophenschutzes weiter zu stärken. Die Fortbildung in Lückendorf stellte dabei bereits die vierte Maßnahme innerhalb des Projektes dar.

Die praktische Ausbildung wurde durch die Firma FireToolbox durchgeführt. Insgesamt nahmen rund 70 Feuerwehrangehörige aus beiden Ländern teil. In mehreren Gruppen durchliefen sie verschiedene Ausbildungsstationen und trainierten unter realitätsnahen Bedingungen den Einsatz bei Vegetationsbränden.

Neben theoretischen Inhalten zu Einsatztaktik, Sicherheit und Brandverhalten lag der Schwerpunkt insbesondere auf praxisnahen Übungen. Dazu gehörten der Einsatz von Löschfahrzeugen im Gelände, effektives Schlauchmanagement, der Umgang mit speziellen Handwerkzeugen sowie das sichere Vorgehen in unwegsamem Terrain. Ein besonderer Fokus lag auf der Ausbildung mit Realfeuer, bei der das Verhalten von Bränden unter kontrollierten Bedingungen demonstriert und entsprechende Bekämpfungstechniken angewendet wurden.

Die Fortbildung verdeutlichte die wachsende Bedeutung spezialisierter Ausbildung im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung. Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnen solche Einsatzlagen zunehmend an Relevanz. Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer engen und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften beider Länder hervorgehoben.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Partnern und unterstützenden Einrichtungen, darunter die Feuerwehren aus Zittau, Hrádek nad Nisou, Jablonné v Podještědí und Krásná Studánka. Ebenso wird der Gemeinde Oybin, der Kammbaude Oybin, der Hochwaldbaude, der Klempnerei Braun in Lückendorf, der Stadt Zittau für die Bereitstellung der Übungsflächen, einem Vollsortiment-Supermarkt sowie Blaulichtreport Zittau und allen weiteren Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung gedankt.