• Das Gerätehaus der Gemeindefeuerwehr Oybin
  • Das Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Lückendorf
  • Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 der Gemeindefeuerwehr Kurort Oybin
  • Trag­kraftsprit­zen­fahr­zeug TSF-W/Z der Feuerwehr Lückendorf

Im Jahr 1964 ver­fügte Oybin über 3 Mo­tor­spritzen TS 4, TS 6 und TS 8. In der FFW Oybin er­folgte die Bil­dung einer der ersten Frau­en­gruppe im Kreis. Die Ta­ges­gruppen er­hielten in Form von ge­brauchten Kombis Un­ter­stüt­zung von der Abt.F durch Kam. Leh­mann. 1967 schätzte der Wehr­leiter Herr Schütze die Ar­beit der FFW des Kur­ortes Oybin als sehr gut ein. Dabei ging es neben den Übungs- und Brand­ein­satzen schwer­punkt­maßig um die Ar­beit des vor­beu­genden Brand­schutzes der ört­li­chen Feu­er­wehr. So wurde 1966 in allen Grund­stücken des Ortes Haus­brand­kon­trollen durch­ge­führt und ent­spre­chende Hin­weise zur Be­sei­ti­gung von Brand­ge­fahren ge­geben. Dazu ge­hörte auch die Aus­gabe der Haus­brand­schutz­hefte. Ihren Nie­der­schlag fand die vor­bild­liche Tä­tig­keit der Ka­me­raden der frei­wil­ligen Feu­er­wehr im Rück­gang von Haus- und Woh­nungs­bränden. Be­son­ders lo­bens­wert war in dieser Zeit die Ar­beit der Ka­me­radin Pohl mit den jungen Brand­schutz­hel­fern in der Schule. 

Auch ge­gen­über dem Ur­lauber fanden über Brand­ge­fahren in Un­ter­künften und im Wald ständig Be­leh­rungen statt In den Zeiten der er­höhten Wald­brand­ge­fahr wurden ver­stärkt Streifen durch­ge­führt. Im ver­gan­gene Winter nahmen die Ka­me­ra­dinnen der Frau­en­gruppe an einem Sa­ni­täts­lehr­gang teil, um sich die Grund­kennt­nisse in der ersten Hilfe an­zu­eignen. Die Ka­me­raden der FFW Oybin be­mühten sich ständig den vor­beu­genden Brand­schutz zu för­dern, ihre Kennt­nisse in der Brand­be­kämp­fung zu ver­voll­kommnen um somit wert­volle Men­schen­leben und Gut vor der Ver­nich­tung schützen zu können. Durch die Mit­glieder FFW wurde das ört­liche Organ auf­ge­for­dert zu über­prüfen, ob alles getan wurde, um die Ein­satz­be­reit­schaft der Wehr stei­gern zu können. 1967 kam es in den ersten 5 Mo­naten bis Juni durch Brand­stif­tung zu Schäden von rund 500.000 Mark. Davon wurden 40% durch Kinder ver­ur­sacht. In den Brand­schutz­kon­trollen war somit be­son­ders auf die Kinder zu achten. Kol­lege Nerke sollte dazu mit Kol­legen Oeh­ring und See­liger Aus­spra­chen führen. Das Grenz­si­cher­heits­kol­lektiv hatte darauf Ein­fluß zu nehmen, dass das Ak­ti­ons­pro­gramm in der CSSR voll wirksam werden konnte. Die be­ste­hende Tren­nung zwi­schen Partei, Re­gie­rung und Ge­werk­schaft war zu be­sei­tigen. Be­son­dere Wach­sam­keit war durch das Grenz­si­cher­heits­ak­tives an der Staats­grenze zu si­chern. 1967 schätzte der Wehr­leiter der FFW Kol­lege Schütze ein, dass die Wehr für Nacht­e­in­sätze voll ein­satz­fähig wäre, aber die Si­cher­heit bei Ta­ges­ein­satz nicht ge­währ­leistet werden könnte, da viele Kol­legen au­ßer­halb ar­bei­teten. Für not­wen­dige Ta­ges­e­in­sätze stand die Gruppe der FA. Brüchner unter Lei­tung des Kol­legen Hent­schel und die Kol­legen der Firma Stärz zur Ver­fü­gung. 

1967 ver­fügte Oybin über 5 ein­satz­be­reite Pumpen. Für einen Ernst­fall war al­ler­dings der Ein­satz des Ge­mein­de­autos zu si­chern. Bei allen Ein­sätzen waren die Feu­er­wehren Zittau, Jons­dorf und Ol­bers­dorf zu rufen. Im Sep­tember 1967 stellte der Wehr­leiter Kol­lege Schütze bei der Ge­meinde Oybin den An­trag zum Neubau eines Ge­rä­tehauses für die FFW. Nach einer Be­ra­tung auf hö­herer Ebene war der Bau für 1968 vor­ge­sehen. Für dieses Vor­haben stellte die Feu­er­wehr Geld und Ma­te­rial zur Ver­fü­gung. Der zu­sätz­liche Einbau einer Woh­nung war durch die Ge­meinde zu fi­nan­zieren. 1968 wurde durch die Ab­tei­lung F Zittau auf dem Dach des Kin­der­heim Kin­der­land eine Alarm­an­lage an­ge­bracht. Ab Au­gust 1968 be­gann in der Ge­mein­de­ver­tre­tung die Dis­kus­sionen zum vor­ge­se­henen Standort des Feu­er­wehr­ge­rä­tehauses. Als Standort war der Be­reich der ehe­ma­ligen Turn­ba­racke vor­ge­sehen. Erst nach einer Stel­lung­nahme der Ab­tei­lung In­neres, Re­ferat Feu­er­wehr, war die Be­schluss­fas­sung It. Aus­sagen des Bür­ger­meis­ters durch die Ge­mein­de­ver­tre­tung mög­lich. Am 26.11.1968 fei­erte Ka­merad Sie­belt seinen 70. jäh­rigen Ge­burtstag. Durch seine lang­jäh­rige Zu­ge­hö­rig­keit zur FFW wurde er in der FFW zum Ober­brand­meister und als Eh­ren­mit­glied be­för­dert bzw. be­rufen. 1969 er­folgte an­läss­lich des 20. Jah­res­tages der Deut­schen De­mo­kra­ti­schen Re­pu­blik auf der Grund­lage eines Ver­trages mit dem Rat der Ge­meinde eine Ver­pflich­tung die Vor­ar­beiten für den Bau eines Ge­rä­tehauses durch­zu­führen. Am 22. Mai 1969 be­stä­tigte der Ge­mein­derat den ehe­ma­ligen Turn­platz der Schule als Bau­platz und eine Wett­be­werb­sprä­mien in Höhe von 300 Mark für das Feu­er­wehr­depot. Nach der Kurz­chronik der Feu­er­wehr zum 90-jäh­rigen Ju­bi­läum soll mit dem Bau des Feu­er­wehr­de­pots Oybin erst 1973 be­gonnen worden sein und die Ein­wei­hung 1977 statt­ge­funden haben.

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