• Das Gerätehaus der Gemeindefeuerwehr Oybin
  • Das Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Lückendorf
  • Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 der Gemeindefeuerwehr Kurort Oybin
  • Trag­kraftsprit­zen­fahr­zeug TSF-W/Z der Feuerwehr Lückendorf

Geschichte der Feuerwehr Oybin

Be­reits 1703 wurde für die Stadt und die zu­ge­hö­rigen Ort­schaften eine gül­tige Feu­er­lösch­ord­nung ver­öf­fent­licht, dar­über in­for­mierte u.a. der Zit­tauer Tages- und Ge­schichts­ka­lender. Seit An­fang des 18. Jahr­hun­derts gab es in jeder Ort­schaft zum Brand­schutz eine Pflicht­feu­er­wehr. 

Über die Brände der Zeit von 1581 bis 1881 be­rich­tete Al­fred Moschkau in seiner Chronik aus dem Jahr 1886. Da es in Oybin nur eine sehr kleine Feu­er­wehr gab, eilten bei großen Bränden die Feu­er­wehr­mann­schaften aus der Stadt Zittau und den um­lie­genden Ort­schaften mit ihren Feu­er­spritzen, Sprit­zen­meis­tern und Be­die­nungs­mann­schaften zur Hilfe. 

Von der kö­nig­li­chen Amts­haupt­mann­schaft wurde der Ge­mein­de­vor­stand und Orts­richter Carl Gott­helm Wohnig aus Ol­bers­dorf im Juli 1867 zum Feu­er­po­li­zei­kom­missar für die Ort­schaften Ol­bers­dorf mit Eich­graben, Oybin mit Hain, Lücken­dorf und Hartau er­nannt. In den Zit­tauer Nach­richten er­folgte dazu am 28.07.1867 die öf­fent­liche Be­kannt­ma­chung. Mitte des Jahres 1878 wurden in Sach­sens die vom Lan­des­aus­schuss der Säch­si­schen Feu­er­wehren aus­ge­ar­bei­teten neuen Ex­er­zier­vor­schriften ein­ge­führt. Mit diesen Vor­schriften sollten die Feu­er­wehren zur Er­fül­lung ihrer Auf­gaben eine ge­wisse mi­li­tä­ri­sche Aus­bil­dung er­halten. In die Feu­er­wehren wurden haupt­säch­lich junge Männer vor und nach dem Mi­li­tär­dienst auf­ge­nommen. Die Auf­stel­lung der Feu­er­wehren er­folgte stets in zwei Glie­dern. Im Feu­er­löchwesen war diese Zwei­tei­lung not­wendig. Für die Aus­bil­dung der Feu­er­wehr­männer wurden re­gel­mäßig Übungen durch­ge­führt.

Im Zu­sam­men­hang mit dem schreck­li­chen Brand des Weber'schen Hauses vom 28.Ok­tober 1878, bei dem auch Herr Weber mit ver­brannte, wurde eine Er­neue­rung der Oy­biner Feu­er­wehr als drin­gend not­wendig er­achtet. Damit sollte im schlimmsten Fall eines Brandes auch in Oybin eine aus­rei­chende An­zahl gut aus­ge­bil­deter Feu­er­wehr­männer zur Ver­fü­gung stehen. 
1880 ver­fügte die Ge­meinde Oybin über eine Ortss­pritze und je­weils eine klei­nere Spritze auf dem Hain und in Nie­de­roybin. Im Ernst­fall be­stand das größte Pro­blem sehr oft im Was­ser­mangel. An­fang Ja­nuar 1881 wurde die neue Ortss­pritze für Nie­de­roybin nach ein­ge­henden Über­prü­fungen durch die Brand­di­rek­tion von der Ge­meinde über­nommen und die alte gegen Meist­gebot ver­stei­gert.

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