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Kurzübersicht

18.02.2010

» Pressemitteilungen » Jugendwart Uwe Hiltscher

NR 23

Dauereinsatz für die Jugend

Von Angelika Hoyer

Bürgerpreisträger Uwe Hiltscher betreut die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr.

Zweimal
 

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15.12.2009

» Pressemitteilungen » Übungseinsatz in Olbersdorf Ortsverbandsübung 09.12.2009

NR 22

„Brandstifter“ sorgen für Großeinsatz

Von Angelika Hoyer

Die Übung ist gut gelaufen, es hätten aber einige Männer mehr sein können.“

Ein
 

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15.12.2009

» Pressemitteilungen » Wehr bereitet Jubiläum vor - Interview mit dem Vereinsvorsitzenden

NR 21

Wehr bereitet Jubiläum vor

Herr Hiltscher, das kommende Jahr wird für die Kameraden der Oybiner Wehr ein ganz besonderes?

Ja, 1910 wurde in
 

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20.07.2009

» Pressemitteilungen » Oberfeuerwehrkatze ruht am Depot

NR 20

Oberfeuerwehrkatze ruht am Depot
von Steffen Linke – 19.07.2009

Die Freiwillige Feuerwehr Oybin trauert um die Oberfeuerwehrkatze „Schnurri“. Der
 

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26.05.2009

» Pressemitteilungen » Die Wehr ist mehr alseineLöschtruppe

NR 19

Thomas Mielke

über das Schrumpfen der Freiwilligen Feuerwehren

Zwei von fünf Ortswehren erreichen die Sollstärke nicht mehr. Bevor sie sich mit
 

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18.02.2010

» Pressemitteilungen » Jugendwart Uwe Hiltscher

NR 23

Dauereinsatz für die Jugend

Von Angelika Hoyer

Bürgerpreisträger Uwe Hiltscher betreut die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr.

Zweimal monatlich versammelt Uwe Hiltscher im Feuerwehrdepot an der Lückendorfer Straße eine quirlige Schar um sich. 19 Mädchen und Jungen gehören derzeit der Oybiner Jugendfeuerwehr an. Die Jüngsten sind gerade acht, der Älteste 17 Jahre alt. Sechs Kinder kommen aus Jonsdorf, die anderen aus Oybin. Bei der Jugendbetreuung arbeiten die beiden Wehren eng zusammen.

Die Jungen lernen Knoten binden, Schlauchverbindungen legen und bei der Gerätekunde die Löschtechnik nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch kennen. Und sie dürfen natürlich auch mal mit im großen Löschfahrzeug fahren und den Männern bei der Bedienung zusehen.

Seit acht Jahren betreut Löschmeister Uwe Hiltscher den Feuerwehrnachwuchs in Oybin. Ihm machen diese Aufgabe und der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen viel Freude. „Und das größte Lob für mich ist es, wenn es den Kindern gefällt“, sagt er.

Hin und wieder erzählen ihm auch die Eltern, dass es ihren Sprößlingen Spaß macht bei der Jugendfeuerwehr. Ein Vater ging sogar noch einen Schritt weiter. Gemeinderat Tobias Steiner schlug der Bürgerstiftung Zivita vor, einen der alljährlich vergebenen Bürgerpreise an den Oybiner zu vergeben. „Als erst ein Kameramann und dann die Einladung kamen, habe ich schon etwas geahnt“, erinnert sich Uwe Hiltscher. Mit einer Urkunde hat er gerechnet, nicht jedoch mit dem Bürgerpreis. Tief beeindruckt vom festlichen Rahmen der Veranstaltung kehrte er nach der Auszeichnung nach Hause zurück. Während Uwe Hiltscher darüber spricht, wiegt er die schwere Statue in der Hand, „So ein Preis, das ist schon etwas ganz Besonderes im Leben“.

Der 43-Jährige ist selbst erst als Erwachsener zur Feuerwehr gekommen. Als er vor 13 Jahren aus Zittau nach Oybin zog, lag seine Wohnung nur wenige Meter hinter dem Feuerwehrdepot. Es blieb nicht aus, dass er mal vorbeischaute. „Und da hat mich der heutige Wehrleiter Wolfgang Rücker einfach angesprochen und in die Wehr geholt“, sagt er. Nach vielen Lehrgängen und einigen Jahren in der aktiven Wehr übernahm er dann von Wolfgang Rücker die Aufgabe des Jugendwartes. Inzwischen ist er zudem stellvertretender Leiter in der Kreisjugendfeuerwehr.

Zum alljährlichen Jugendfeuerwehrwettkampf auf Kreisebene schicken auch die Oybiner eine Staffel. „Und die schafft es dort immer bis auf einen Podestplatz“, sagt Uwe Hiltscher nicht ohne Stolz.

Junge Leute für ihren Feuerwehrnachwuchs werben die Wehren des Zittauer Gebirges, in dem sie in die Schulen gehen und dort Arbeitsgemeinschaften leiten. Erst der nächste Schritt führt die Mädchen und Jungen als Vereinsmitglieder in die Jugendfeuerwehr. Dort bekommen sie ihre „Dienstkleidung“ und neben der Ausbildung gibt es auch Spiel und Spaß. Die Wehren des Ortsverbandes Zittauer Gebirge organisieren unter anderem ein gemeinsames Sommerlager.

Mit einer Schauübung trägt die Jugend im Mai auch zum Festprogramm anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Oybiner Feuerwehr bei. Und einige ihrer heutigen Einsatzkräfte hat sich Wehr in der eigenen Jugendgruppe selbst zu Aktiven herangezogen.

[Sächsische Zeitung vom 17.02.2010]

alles lesen | 149 Kommentare | W. Rücker | ruecker@feuerwehr-oybin.de

15.12.2009

» Pressemitteilungen » Übungseinsatz in Olbersdorf Ortsverbandsübung 09.12.2009

NR 22

„Brandstifter“ sorgen für Großeinsatz

Von Angelika Hoyer

Die Übung ist gut gelaufen, es hätten aber einige Männer mehr sein können.“

Ein aufgeregter Mann läuft zwischen Bushaltestelle und altem Gemeindeamt hin und er. Als etwa sechs Minuten nach dem Alarm die ersten Feuerwehrleute eintreffen, teilt er ihnen seine Vermutung mit. Es könnten Leute in dem Haus sein, das in wenigen Wochen abgerissen wird. Denn ein unbekannter Lieferwagen steht davor. Tatsächlich, wenig später tönt es „Hilfe, Hilfe“, aus dem Obergeschoss.

Da sind die ersten Schläuche schon ausgerollt und der Einsatzleiter schickt zwei Männer mit Atemschutzgerät ins Haus. Zwar lodern keine offenen Flammen, aber dichter Nebel quillt aus Fenstern und Flur. Insgesamt drei Personen werden die Einsatzkräfte aus Olbersdorf und Jonsdorf aus dem Haus retten. Die Männer müssen in solchen Situationen mit den Schläuche unterwegs sein, damit sie sich ohne jegliche Sicht orientieren können, wenn sie wieder aus dem Gebäude müssen“, erklärt Harald Kahlert. Er ist Lückendorfer Wehrleiter und gehört zu jener Handvoll Männer, die vor dem Einsatz als heimliche „Brandstifter“ unterwegs oder später als „hilflose Personen“ aufzufinden waren. Denn es war eine große Einsatzübung, zu der die Wehren aus Olbersdorf, Oybin, Lückendorf und Jonsdorf am Mittwochabend gerufen worden sind.

Doch das wusste, als die Pieper und Sirenen Alarm auslösten, keiner der 35 Kameraden der Feuerwehr, die fast zeitgleich zum Einsatz fuhren. Denn nur wenige Minuten nach der Meldung über Rauch am alten Gemeindeamt gibt es erneut Alarm. Diesmal brennt ein Wohngebäude unweit des Penny-Marktes. Und hier brennt es tatsächlich. Funken schlagen hoch. Ein Holzstapel brennt hinter dem Haus. Drinnen ebenfalls dichter Rauch aus der Nebelmaschine und zwei Verletzte, die herausgeholt werden müssen. Weithin sichtbar leuchten die rotierenden Blaulichter in der Dunkelheit. Trotz des Regens wagen sich einige Passanten vor die Tür. „Gut, dass ihr solche Übungen macht“, sagt einer zum Olbersdorfer Wehrleiter, der auf einem Block notiert, was die Oybiner und Jonsdorfer Kameraden alles richtig oder noch nicht so optimal machen.

Nach rund anderthalb Stunden ist gegen 18.30 Uhr die Übung vorbei. Ausgewertet wird sie anschließend gemeinsam im Olbersdorfer Depot. Einmal jährlich findet für den gesamten Ortsverband Zittauer Gebirge so eine Übung statt. Es geht dabei um das gute Zusammenspiel der Freiwilligen Feuerwehren und um mehr Routine und Sicherheit für Ernstfälle. Das Szenario für diesen Abend – zwei Brände zu fast gleicher Zeit – ist übrigens nicht der Fantasie der Organisatoren entsprungen, sondern hat sich tatsächlich vor einigen Jahren so in Olbersdorf zugetragen. „Damals“, so der stellvertretende Olbersdorfer Wehrleiter Michael Noack, „brannte es in der Nähe des Mühlgrabens und einer alten Gärtnerei“. Später stellte sich heraus, dass ein Brandstifter gezündelt hatte. Die Chance, das technische „Innenleben“ eines modernen Tanklöschfahrzeuges mal zu besichtigen, wenn es in Betrieb ist, ließen sich auch einige Väter nicht entgehen und schauten mit Töchtern und Söhnen dem Einsatz zu. Vielleicht findet man einige von ihnen später beim Feuerwehrnachwuchs wieder.

[Sächsische Zeitung vom 12.12.2009]

alles lesen | 8 Kommentare | W. Rücker | ruecker@feuerwehr-oybin.de

15.12.2009

» Pressemitteilungen » Wehr bereitet Jubiläum vor - Interview mit dem Vereinsvorsitzenden

NR 21

Wehr bereitet Jubiläum vor

Herr Hiltscher, das kommende Jahr wird für die Kameraden der Oybiner Wehr ein ganz besonderes?

Ja, 1910 wurde in unserer Gemeinde die erste Freiwillige Feuerwehr gegründet, wir wollen dieses Jubiläum also auch gebührend feiern und vor allem den Gästen einen Einblick in die Feuerwehrgeschichte geben.

Was hat die Wehr aus diesem Anlass vorbereitet?

Wir, nicht nur die Wehr, sondern auch die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr, haben ein kleines Organisationsteam gebildet, das schon seit einigen Monaten arbeitet und zwar auf mehreren Strecken. Zum einen an dem Fest selbst, zum anderen an der Dokumentation unserer Geschichte. So soll es eine Feuerwehrausstellung im Haus des Gastes geben und eine Broschüre, in der Interessenten das Wichtigste aus der 100-jährigen Entwicklung nachlesen können.

Und wann wird das Jubiläum gefeiert?

Alle Oybiner und die Freunde der Feuerwehr können sich schon mal das Pfingstwochenende im Kalender anstreichen. Vom 21. bis 23. Mai laden wir rund ums Depot aber auch im Kurpark zur großen Feier ein.

Worauf dürfen sich da Besucher besonders freuen?

Auf unsere Stargäste beispielsweise. Für einen Tag konnten wir „Silent circle“ gewinnen, eine Pop-Gruppe, die in den 80-er Jahren Hits wie „Touch in the night“ produzierte und in Oybin in Originalbesetzung auftreten wird. Am Sonntag treten im großen Festzelt dann mit Kathrin und Peter heimische Stars auf, die von Hans Klecker moderiert werden.

Die Gebirgswehren wollen ja selbst auch ein Programmstück vorführen.

Die Wasser- und Lichtshow zu den Klängen von Smetanas „Moldau“ werden wir zum Jubiläum abends am Kurparkteich vorführen.

Gespräch: Angelika Hoyer

[Sächsische Zeitung vom 10.12.2009]

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20.07.2009

» Pressemitteilungen » Oberfeuerwehrkatze ruht am Depot

NR 20

Oberfeuerwehrkatze ruht am Depot
von Steffen Linke – 19.07.2009

Die Freiwillige Feuerwehr Oybin trauert um die Oberfeuerwehrkatze „Schnurri“. Der Liebling der Kameraden ruht auf einem eigens eingerichteten Grab am Depot.

Oybin. Frauchen und Kameradin Pia Graßmann legt einen Strauß Nelken an der Ruhestätte nieder, ringt immer noch nach Fassung. Ihre schwarze Katze ist in Form eines großen Steins aus Terrakotta (fast in Lebensgröße) auf einer Granitplatte aufgestellt worden. Die Inschrift lautet „Oberfeuerwehrkatze ,Schnurri’ 1992 bis 2009.“ „Die Katze war einmalig. Deshalb diese besondere Ehre“, so der Tenor bei der Feuerwehr.
Pia Graßmann legt am Depot frische Blumen an das Grab der Oberfeuerwehrkatze Schnurri.

Pia Graßmann legt am Depot frische Blumen an das Grab der Oberfeuerwehrkatze Schnurri.

Die Altenpflegerin bekam „Schnurri“ einst zu ihrem Geburtstag geschenkt. „Es war damals ein ganz kleines Huschel, vielleicht eine Handvoll groß. Wir sind sofort Feuer und Flamme gewesen“, erinnert sie sich. Im Verlauf der Zeit entwickelte sich zwischen Mensch und Tier eine ganz innige Beziehung. „Schnurri durfte bei mir alles, bestimmte meinen Tagesablauf mit, schlief zum Beispiel in meinem Bett, hatte es besser wie ein Mann. Ich redete mit ihr wie mit meinem Kind. Na, meine Süße. Erzählte ihr von meinen Problemen“, berichtet sie. Ihr Liebling spitzte dabei die Ohren. Wenn Gefahr in Verzug war, meldete sich ihre Hauskatze. „Als meine Musikanlage einmal heiß lief, weckte mich ,Schnurri’, sodass ich reagieren konnte. Sonst hätte es wahrscheinlich gebrannt“, erzählt sie. Manchmal war ihr Schmusekätzchen auch ein bisschen verrückt, teilte „Kellen“ aus. „Ich habe mir einige Wunden zugezogen. Das war aber alles halb so schlimm“, berichtet sie. „Schnurri“ begleitete ihr Frauchen oder ihren Sohn fast immer zum Feuerwehrdepot, wartete dort solange, „bis wir beide wieder nach Hause gingen“.

Die tierische Verbindung zur Feuerwehr sei sehr eng gewesen. Denn „Schnurri“ war bei den Kameraden anerkannt. Die Feuerwehrleute streichelten und verwöhnten ihre Oberfeuerwehrkatze, die immer in der ersten Reihe saß. Bei gemütlichen Zusammenkünften stand der Wehrleiter sogar auf, ließ „Schnurri“ auf dem Chefsessel Platz nehmen und setzte sich selbst woanders hin. Zum Schluss vermissten die Kameraden ihr Schmusetier sehr. „Schnurri hatte einen bösen Tumor am Auge. Ich bin mehrmals beim Tierarzt gewesen“, sagt sie. Eine Operation hätte die Hauskatze in ihrem hohen Alter wohl nicht überlebt. „Wir mussten Schnurri dann einschläfern lassen. Es war für mich, als wenn ein Kind gestorben wäre“, sagt sie. Die 43-Jährige legte ihren Liebling zu Hause auf eine Decke mit Blumen: „Ich habe mich noch einmal richtig verabschiedet.“ Pia Graßmann weinte anschließend oft, zog sich im Alltag zurück: „Ich habe anderthalb Tage nichts mehr gegessen. Über den größten Kummer bin ich nun aber hinweg. Ich habe mir zwei neue Katzen aus dem Tierheim geholt. Trotzdem kann ich Schnurri nicht vergessen, habe Fotos auf dem Laptop und will mein Wohnzimmer noch mit großen Bildern ausschmücken.“

An’s Grab der Oberfeuerwehrkatze legt Pia Graßmann immer frische Blumen. Nun mag der eine oder andere vielleicht denken, dass dieser Rummel um eine Hauskatze viel zu groß ist. „Das können nur die verstehen, die solange mit einem Tier zusammengelebt haben“, sagt sie.

Das dazugehörige Bild finden sie in unserer Bildergalerie !

[Text wurde geaendert (10:50:24 20.07.2009) von W. Rücker]

[Quelle: Oberlausitzer Kurier vom 18.07.2009] [-BREAK-]

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